1. Seniorentag in der VG Rengsdorf

Unter dem Motto „miteinander – füreinander“ fand am Samstag, dem 23. April 2016 der erste Seniorentag in der Verbandsgemeinde Rengsdorf statt. Zu dieser Veranstaltung hatte der Seniorenbeirat in die Wiedhöhenhalle in Kurtscheid eingeladen.

Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden des Seniorenbeirats Adalbert Hünerfeld leitete eine ökumenische Morgenandacht mit Pfarrer Friedmann Stinder und Pfarrer Marco Hartmann den Tag ein. So richtig in Schwung  brachte danach Melanie Anhäuser die Teilnehmer mit ihrer Stuhlgymnastik. Anschließend war  Zeit, um in der Halle die zahlreichen Stände der verschiedenen  Aussteller zu besuchen. Großer Andrang herrschte nicht zuletzt auch wegen der angebotenen Venen- und Blutdruckmessungen am Stand des Sanitätshauses Wittlich. In Folge der wachsenden Mobilität vieler Seniorinnen und Senioren stießen auch die Präsentationen der Seniorengemeinschaft 60 plus, der Firma Runkel Reisen sowie der Tourist-Info Rengsdorfer LAND auf ein reges Interesse. Dem Wohnen im Alter  trugen in besonderer Weise die Stände  der Sozialstation Straßenhaus, des St. Josefshauses sowie des „Wohndomizils Rheinland“ Rechnung. Zahlreiche Gäste nutzten  auch die Chance sich über spezielle Themen intensiver zu informieren. So referierten im Verlaufe des Tages Fachleute zu den Themen Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht, Gedächtnistraining, Gefahr von Haustürgeschäften und dem Umgang mit Demenz.

Im Verlaufe des Nachmittages sprachen Landrat Rainer Kaul, die erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Frau Birgit Haas und Ortsbürgermeister Ferdi Wittlich Grußworte.

Höhepunkt des Tages war nach Überzeugung vieler der Vortrag unserer Demografieministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler zum Thema „Wie möchte ich im Alter leben?“ In ihrem Vortrag erklärte die Ministerin, ihre Erfahrungen mit vielen demografiepolitischen Projekten und Programmen, aber auch  ihre direkten Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern des Landes zeigten eine enorme Bereitschaft der Bevölkerung, den demografischen Wandel in Rheinland-Pfalz zu gestalten. „Eines haben viele Menschen in unserem Land dabei gemein: Sie wollen bis ins hohe Alter gut und selbstständig in ihrem vertrauten Umfeld leben und aktiv an der Gesellschaft teilhaben. Diesen Wunsch nehmen wir ernst und tragen ihm mit unserer Demografiepolitik  Rechnung. Deshalb haben wir als Landesregierung im Rahmen unserer Demografiestrategie beispielsweise mit dem Beteiligungsprozess `Gut leben im Alter´, der Landesinitiative für Neue Nachbarschaften, der Gemeindeschwester plus und den gemeinschaftlichen Wohnformen für ältere Menschen die Weichen für ein gutes Zusammenleben im Land Rheinland-Pfalz gestellt“, so die Ministerin.

Dass gemeinsames Tun eine gute Voraussetzung für ein erfolgreiches Zusammenleben ist, zeigten am Nachmittag viele Seniorinnen und Senioren durch ihre Teilnahme am Line Dance  mit der Line Dance Gruppe des TSC Neuwied unter Leitung von Frau K.- Sittig sowie durch das gemeinsame Singen von Volksliedern mit dem Kurtscheider Kirchenchor „Cäcilia“ unter der Leitung von C. Euler.

Zum Abschluss des erfolgreichen Tages löste Herr Sandmann das Seniorenquiz auf und vergab Preise, die von einigen Firmen zur Verfügung gestellt wurden.